Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz warnt: Aktuell werden verstärkt betrügerische E-Mails versendet, die den Anschein erwecken, vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) oder vom Bundesamt für Justiz (BfJ) zu stammen. Unterzeichnet sind diese fälschlicherweise häufig mit „Staatssekretärin”. Auf diesen Schreiben werden das Logo des BMJV sowie der Flaggenstab missbräuchlich verwendet. Das BMJV stellt klar: Diese E-Mails und Schreiben stammen nicht vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Betroffene sollten nicht auf diese E-Mails oder Schreiben reagieren.
Woran Sie Fake-Mails (Phishing) erkennen können:
- Die Betrüger nutzen oft Vorwände wie angebliche Bußgelder, ausstehende Zahlungen oder dringende gerichtliche Vorladungen, um Sie zum Klicken auf Links oder zum Öffnen von Dateianhängen zu bewegen.
- Oft werden falsche Fachbegriffe, Adressen oder Namen verwendet.
Wichtig zu wissen:
- Das BMJV fordert Sie niemals per E-Mail zur Zahlung von Geldbeträgen auf.
- Offizielle Bescheide werden in der Regel postalisch zugestellt.
- Achten Sie auf die Absenderadresse: Offizielle E-Mails enden immer auf @bmjv.bund.de.
Richtig verhalten:
- Klicken Sie auf keine Links und öffnen Sie keine Anhänge.
- Geben Sie keine persönlichen Daten oder Bankverbindungen ein.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
- Fragen Sie im Zweifel nach. Kontaktmöglichkeiten zum BMJV finden sich auf der Website: Kontakt zum BMJV
Auf der Internetseite des Bundesjustizministeriums finden Sie ein Beispiel, wie aktuell im Umlauf befindliche betrügerische E-Mails aussehen können. Quelle: www.bmjv.de
Praxistipp: Halten Sie den Mauszeiger kurz über die Absenderadresse und Verlinkungen um die echte Zieladresse zu prüfen, jedoch OHNE zu klicken.
